Eine häufige Frage: Was ist ein Velomobil?

Ich umschreibe es meist mit dem Begriff "Kabinenfahrrad", weil ich bisher keinen besseren Begriff dafür gefunden habe.

Es ist kein Tretauto auch wenn es wenige Modelle mit 4 Rädern gibt und auch kein einspuriger Streamliner mit 2 Rädern. 

Aufgebaut auf Fahrradtechnik: Räder, Antrieb, Schaltung, ggf. Extras mit E-Motor als "E-Bike" kommt es meist mit 3 Rädern und einem mehr oder weniger stark aerodynamisch geformten Wetterschutz. Die Palette reicht vom Eigenbau bis hin zum professionell entwickelten Rekordfahrzeug.

Entscheidend ist der wirksame Schutz gegen UV, Regen/Pfützen und Kälte (man braucht wirklich keine Heizung im Winter) und der Geschwindigkeitsvorteil durch die Aerodynamik, die sich nach Überwindung des Rollwiderstandes richtig entfaltet. Die Aerodynamik macht den Unterschied, die erreichbaren Geschwindigkeiten übersteigen bei gleicher Antriebsleistung die Möglichkeiten jedes Rennradfahrers. So ist findet man das Velomobil dort, wo es seine Vorteile ausspielen kann: Windige Gebiete an Küste/See. Längere Überlandstrecken mit flachen oder leicht hügeligen Gelände. 

Hier im Rheintal gibt es genau diese Vorraussetzungen: Überwiegend lange gut ausgebaute Randwege entlang der Hauptverkehrsachse/Rheinufer mit leichten Steigungen und Seewind/Föhn, der das Rheintal auf- und ab weht. Der Weg von Bregenz nach Bludenz und ins Montafon nach Schruns ist genauso gut zu fahren, wie vom Bodensee nach Lichtenstein oder in die Schweiz an den Walensee und weiter bis nach Zürich. Entlang des Sees und Rheinabwärts gibt es wenig lästige Anstiege und man kann bis nach Frankreich oder die Niederlande reisen.