Federbeine, Räder, Schläuche u.ä.

VMZ-Federbeine

Die bisherigen Federbeine in den Velomobilen bestehen aus Aluminium und müssen dickwandig sein, damit sie die notwendigen Kräfte aufnehmen können. Die Firma Velomobilize KG hat den Prototypen von Harald Meckelburg gekauft und bis zur Serienreife für 70mm und 90mm Trommelbremsen weiterentwickelt. Insgesamt sind die neuen Federbeine nicht nur leichter, sondern geben im Radkasten mehr Raum für bessere Wendigkeit. Die Federbeine werden auf Kundenwunsch vom Räderwerk im Milan SL verbaut. Weitere Modelle für DF und Mango sind erhältlich.

Eine speziell leichte Variante gibt es für den ausschließlichen Renneinsatz ohne Straßenzulassung.

Der Preis liegt bei 999 Euro ohne Einbau.

 

Laufräder, Reifen und Schläuche

Angespornt durch den Laufradworkshop vor Jahren, hat Patrick sich die Mühe gemacht Holzfelgen aus Funierhoz hiesiger Holzlieferanten zu bauen. Mit dem Blick auf das Mosquito-Velomobil erschien das nur passend, doch bisher hat das Velomobil des französischen Designers es nicht bis zur Marktreife geschafft. Diese Variante der 20" -Felge erfordert Schlauchreifen, die in dieser Größe ebenfalls eine Seltenheit sind. Man kann sie aber aus längeren Reifen auf Maß kürzen. Ein ganz ähnliches Problem gibt es mit Latex-Schläuchen in 20", die ebenfalls nicht "von der Stange" zu haben sind. Das Kürzen aus Rennradschläuchen gelingt, jedoch ist es ein mühsames Geschäft, dass sich nur für den Spezialeinsatz lohnt.